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By Professor Dr. L. Zechmeister (auth.)

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Zur Kennzeichnung der einzelnen Carotinoide wurde daher die Aufnahme einer colorimetrischen Hydrierungskurve empfohlen. Man entnimmt der Reaktionsflüssigkeit in verschiedenen Stadien der Wasserstoffaufnahme Proben, um sie mit der Ausgangslösung colorimetrisch zu vergleichen. Die Kurven (S. 46) deuten auf die Identität der Ohromagene von Carotin und Xanthophyll hin (ZECHMEISTER und ÜHOLNOKY 8, ZECHMEISTER und TuzsoN l). Die Erfahrung von KuHN und WINTERSTEIN (l), daß bei der katalytischen Hydrierung von Diphenylpolyenen das Reaktionsgemisch in jedem Zeitpunkte aus unangegriffenem und völlig hydriertem Material besteht, gilt für Carotinoide nicht immer streng, namentlich wenn einzelne Doppelbindungen in Ringsystemen liegen.

Wenn auch die Zusammensetzung ihres gelben Pigments teils noch umstritten ist, so kann das häufige Vorkommen von Carotinoiden in solchen Gebilden nicht mehr bezweifelt werden (vgl. z. B. CoWARD l; VAN WISSELINGH; SJÖBERG und PALMER l, dort S. 48-53). Allerdings ist Vorsicht bei der Beurteilung des etiolierten Blattgelbs geboten, dessen chemischer Bestand von Pflanze zu Pflanze und auch mit der Entwicklung bzw. Jahreszeit variieren kann. So stellten WILLSTÄTTER und STOLL (2, dort S. 134) fest, daß der Farbstoff ihrer etiolierten Bohnenblätter weder Carotin noch Xanthophyll ist, da er sich in Wasser löst, mit Alkalien tiefgelb färbt und beim Ansäuern ausbleicht.

4. Beziehungen zum Eiweiß. Im Abschnitt über tierische Carotinoide wird ausgeführt, daß in Crustaceen und anderen marinen Tieren Carotinoide vorkommen, die mit Eiweiß gepaart sind, die also zu den Chromoproteiden 42 Zusammenhänge mit anderen Körperklassen. zählen. Formell spielt hier das Polyenmolekül eine ähnliche Rolle, wie das Hämin im Hämoglobin, während die physiologische Funktion noch unklar ist. Wird aus dem wasserlöslichen, grünen oder blauen Hummerfarbstoff die prosthetische Gruppe durch Abbrühen oder Säureeinwirkung entfernt, so bleibt ein Carotinoid zurück (S.

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